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Standortmanagement Hafen / Maritime Wirtschaft

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Standortmanagement Hafen / Maritime Wirtschaft

Der vom Land Schleswig-Holstein betriebene Hafen Büsum kombiniert in sich verschiedene Nutzungen. Für eine kontinuierliche Weiterentwicklung und zur Hebung der Potentiale soll durch eine Stelle extern moderiert werden.


Der Landeshafen Büsum vereint mehrere Nutzungen. Das Hafenbecken I wird als Museumshafen genutzt und bietet den Büsumern die Möglichkeit, sich mit „ihrem“ Hafen zu identifizieren und die Geschichte Büsums zu repräsentieren. Außerdem bildet der Museumshafen zusammen mit dem Leuchtturm großes touristisches Potential. Das Hafenbecken II wird vorwiegend von der Passagierschifffahrt und als Anlegeplatz für die Fisch- und Krabbenkutter genutzt. Hier befindet sich auch Büsums einzige Slipanlage.

Die Südseite des Hafenbeckens III wird vom Kraftfutterwerk Stöfen genutzt. Die Pier dient hauptsächlich als Umschlagplatz für Getreide, Futter- Düngemittel. Das Hafenbecken IV erfährt gegenwärtig seine Nutzung durch den Yachthafen und eine 200m lange Pier für Fischereifahrzeuge.

 

Im Bereich Tourismus/Fischerei bildet der Büsumer Hafen eine klare Stärke für das Fischwirtschaftsgebiet. Es ist daher die Basis für eine Stärkung des Tourismus in Verbindung mit Fischerei und Fischerleben gegeben. Der Status als überregional bekanntes und gut erreichbares Urlaubsziel an der Nordsee wirkt dabei unterstützend. Die „Integrierte Entwicklungsstrategie Fischwirtschaftsgebiet“ (IES) der AktivRegion Dithmarschen definiert als Schwäche des Hafens „trotz seiner vielfaltigen Nutzungen derzeit ein fehlendes Gesamtkonzept“. Auf der einen Seite gibt es im und um den Hafen viel Flächenpotential, auf der anderen Seite gibt es je nach Akteur unterschiedliche Sichtweisen, welche Funktionen der Hafen erfüllen soll. Die Fischereivereine Büsum und Friedrichskoog sowie der Museumshafen in Büsum sind wichtige Akteure für die Traditionspflege. Hier bedarf es eines Moderators, der einerseits unter Abwegung aller Interessen die identitäts- und arbeitsplatzstiftenden Elemente (Fischerei, Tourismus) erhält. Für den Vermarktungsprozess braucht es als Grundlage eine professionelle Infrastruktur (Homepage, Flyer /Broschüren). Die IES der AktivRegion Dithmarschen sieht eine große Chance für eine Weiterentwicklung des Hafens „…im Bereich des Ausbaus der Direktvermarktung von Fischereiprodukten [und] der touristischen Angebote…“. Diese Weiterentwicklung soll durch die beantragte Stelle extern moderiert werden.

Oldiefan via Pixabay

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Regionalmanager Hans Christian Friccius